Anwendungen

Anwendungsbeispiele Babys/ Kinder

  • Schreibabys (kein Baby schreit ohne Grund)
  • Verdauungsstörungen, Koliken
  • Schiefhals, KISS, „Lieblingsseite“
  • Probleme bei bestimmten Positionen (Bauchlage, Rückenlage, Maxi-Cosi, etc.)
  • Unruhe, Nervosität
  • Schlafstörungen
  • ständige Infektionen
  • Impffolgestörungen
  • Unverträglichkeiten, Allergien
  • Schielen, Sehstörungen
  • Konzentrationsstörungen, Lese-Rechtschreibschwäche
  • Kopfschmerzen
  • Wirbelsäulenverkrümmung (Skoliose), Haltungsfehler
  • Knick-Senk-Spreiz-Fuß, X-Beine, Rundrücken, etc.
  • Kieferstörungen, Sprachstörungen
  • Verhaltensstörungen

Anwendungsbeispiele Jugendliche/ Erwachsene/ Senioren

  • Schmerzen am Bewegungsapparat (z.B. Rücken, Nacken, Knie, Schulter, etc.)
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • wichtige Unterscheidung zwischen AKUTEN und CHRONISCHEN SCHMERZEN
  • Schiefhaltung, Gelenkfehlstellungen
  • VERMEIDUNG von OPERATIONEN am Bewegungsapparat (Knie, Schulter, Rücken, etc.)
  • Verdauungsstörungen
  • Immunstörungen
  • Stoffwechselstörungen
  • chronische Entzündungen (Bewegungsapparat, Nervensystem, Verdauungssystem usw.)
  • Unverträglichkeiten, Allergien
  • Kinderwunsch
  • Sehstörungen, Schwindel
  • chronische Müdigkeit, Erschöpfung

Untersuchungsmöglichkeiten bei uns

Neben einer gründlichen Anamnese und Untersuchung der Körperhaltung wird auch das Gewebe auf Verklebungen und Verspannungen untersucht. Verklebungen und Verspannungen verhindern einen freien Blutfluss.

Es werden Neuromuskuläre Tests durchgeführt um das Nervensystem auf Kommunikationsstörungen zu untersuchen. DAS GEHIRN IST DER SCHLÜSSEL ZUR GESUNDHEIT. Das Gehirn bekommt alle Informationen des Körpers und weiß normalerweise auf alles eine Antwort (Regulierung). Ist diese Informationsübertragung gestört, können verschiedene Reflexe und Automatisierungen nicht mehr genügend ablaufen. Dies macht dauerhafte Heilung schwieriger.

Bei Bedarf kann eine Blutuntersuchung von uns durchgeführt werden. Hier können wir genauer auf Stoffwechselstörungen, Immunstörungen, Mineral-und Vitaminmängel, Entgiftungskapazitäten, hormonelle Dysbalancen uvm. schauen. Über eine Stoffwechselanalyse hat man u.a. die Möglichkeit Nahrungsmittel für den eigenen Genotyp herauszufinden. Dies erleichtert die Gewichtsregulierung und ist für die Gesundheit von Bedeutung.

Therapien, die wir anwenden

Kinder-/ Babyosteopathie

Die Osteopathie bei Babys und kleinen Kindern ist etwas anderes als bei den „Großen“. Die Prinzipien bleiben zwar gleich, aber man muss viel mehr auf kleinste Gewebeveränderungen eingehen. Wichtig ist, dass sich das Kind wohl fühlt und Vertrauen hat. Die Eltern können dabei enorm helfen. Bei den „Kleinen“ wird mit dem Gewebe gearbeitet und nicht dagegen. Das bedeutet, dass die Behandlung Zeit und Ruhe braucht um sich ganz auf das Kind konzentrieren zu können.

Osteopathie für Jugendliche, Erwachsene und Senioren

Osteopathie ist nicht nur eine Behandlungsmethode. Es ist eine Philosophie und basiert auf Prinzipien. Nicht die Anzahl der Techniken ist entscheidend, sondern die Philosophie dahinter. Es wird mit den Händen untersucht, ob Gewebeverklebungen oder Verspannungen vorzufinden sind. Ob Gelenkeinschränkungen vorhanden sind usw. Diese werden wiederum mit den Händen behandelt.

Die Osteopathie umfasst folgende Bereiche, die flüssig in einander übergehen:

  • Parietale Osteopahtie – Der Bewegungsapparat inkl. Faszien
  • Viszerale Osteopathie – Die Aufhängestrukturen und Bänder der Organe, sowie die Faszien der Gefäße und Nerven
  • Cranio-Sakrale Osteopathie – Die Strukturen des Schädels, die Gehirnhäute und Hirnnerven, das Kiefer sowie die Knochennähte des Kopfes

Die Prinzipien der Osteopathie

Funktion formt das Organ. Ist die Funktion wiederhergestellt, kann das Organ von selbst heilen. Eine schlechte Funktion verändert das Organ negativ. Bsp: nach einem Knochenbruch: Funktion ist beeinträchtigt – die Muskeln (Organ) sind abgebaut.

Leben ist Bewegung. Ohne Bewegung kann kein Leben statt finden. Jede Zelle ist in Dauerbewegung. Das Blut bewegt ich, das Atmen, das Lymphsystem kann ohne Bewegung nicht gut arbeiten. Immunzellen sind in Bewegung. Das Gehirn ist in „Dauerarbeit“ – es muss immer etwas reguliert werden. Menschen, die sich nicht bewegen, werden krank. Die Erde bewegt sich, usw.

Der Mensch ist eine Einheit. Alles hängt mit Allem zusammen. Biomechanisch, Neurologisch und über das Blut sind die Zellen miteinander verbunden. Nicht alleine das Symptom wird behandelt, sondern alles was mit diesem Symptom zusammenhängt. Der Ursache auf der Spur.

Das Gesetz der Arterien. Jede Zelle wird mit Blut versorgt – direkt oder indirekt. Im Blut sind alle Bestandteile, die die Zellen zum Leben brauchen. Sind die Arterien frei, geht es den Zellen gut. Verspannungen können die Arterien im Blutfluß negativ beeinflussen. Dies führt zur Minderdurchblutung von Gewebe. Dieses Gewebe wird mit der Zeit krank.

Selbstheilungskräfte. Wenn die Arterien frei sind kann die körpereigene Chemie die Zellen wieder reparieren, heilen. Der Körper stellt selber Schmerzmitteln, Betäubungsmittel, Antientzündliche Stoffe, Gewebereparaturstoffe, Klebstoffe uvm. her. Unsere eigene Müllabfuhr kann totes Gewebe und Schadstoffe entsorgen. Es gilt, diese Selbstheilungskräfte zu unterstützen.

Neurofunktionelle Medizin

Das Gehirn besitzt den Schlüssel zur Gesundheit. Über reflektorische Reize und über neurologische Funktionen wird die Regulation wieder hergestellt. Wenn das Nervensystem wieder selbst regulieren kann, können die Selbstheilungskräfte automatisch arbeiten.

Psycho-Neuro-Immunologie

Die Wissenschaft der PNI untersucht die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Fachbereichen. Somit entstehen Erklärungsmodelle für Krankheiten, die wissenschaftlich begründet sind. Zusammenhänge zwischen dem Immunsystem, dem Nervensystem, dem Hormonsystem, der Psyche usw.

Diese Zusammenhänge müssen in der Therapie beachtet werden: Nahrung, Bewegung, Schlaf, Soziale Kontakte, Verhaltensänderungen zur Gesundheit und dazu spezielle Verfahren unterstützen die GANZHEITLICHEN Prozesse.